Diese Rolle spielt die Distribution bei Cloud Computing

Eine aktuelle Studie zeigt, wie sich Distributoren im Zeitalter von Cloud Computing positionieren sollten. Die Partner wünschen sich vor allem technischen Support bei Cloud-Lösungen von den Grossisten.

Eine aktuelle Studie vonCompTIA untersucht, welchen Einfluss Cloud Computing auf die Geschäftsmodelle der Distribution hat. Das Fazit: Die Grossisten können künftig nach wie vor für Hersteller und Systemhäuser eine wichtige Rolle spielen, wenn sie sich entsprechend strategisch positionieren. Allerdings löse die Technologie auch den größten Transformationsprozess in der Geschichte der IT-Distribution aus, so die Studie „die Rolle der IT-Distribution im Cloud-Zeitalter“ weiter. Die Grossisten müssten einige Schritte unternehmen, um ihre Relevanz bei Cloud Computing zu erhalten. Dazu zählen die Autoren beispielsweise die Akquisition von Unternehmen, um ein Cloud-Portfolio aufzubauen. Die Distribution könne so Rechenzentrums-Kapazitäten und Hosting-Services anbieten. „Die Marktveränderungen, die durch Cloud Computing ausgelöst werden, erfordern eine neue Art von Provider. Es müssen Firmen sein, die die Technologien der verschiedenen Hersteller aufgreifen und zusammenfassen und den Kunden danach zuverlässige und sichere Lösungen anbieten. In den vergangenen 20 Jahren haben die Distributoren dies von allen Unternehmen am besten beherrscht“, so CompTIA-Analystin Carolyn April. 

Die Partner wünschen sich von der Distribution vor allem technischen Support bei Cloud-Lösungen (57 Prozent). Dahinter folgen die Aggregation von Cloud Services (35 Prozent) und Rechenzentrums-Kapazitäten und Hosting-Services (35 Prozent). Wichtig sind den Systemhäusern darüber hinaus Bewertung und Überprüfung von Cloud-Providern und entsprechenden Lösungen (33 Prozent). Rund ein Viertel verlangt von den Distributoren Unterstützung beim Aufbau von Beziehungen zu anderen Cloud Providern. Über die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass Cloud Computing positive Auswirkungen auf die Distribution haben wird. 30 Prozent prognostizieren einen geringfügigen Einfluss und nur 13 Prozent sind von negativen Folgen überzeugt. 

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