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Freitag, Februar 20, 2026

IT-Nachwuchs fehlt: «Riesiges Problem für Gesamtwirtschaft»

Angesichts des Nachwuchsmangels fordert der Digitalverband Bitkom 10.000 zusätzliche neue Lehrstellen in den IT-Berufen.

Angesichts des Nachwuchsmangels fordert der Digitalverband Bitkom 10.000 zusätzliche neue Lehrstellen in den IT-Berufen. «Der fehlende IT-Nachwuchs ist ein riesiges Problem für die Gesamtwirtschaft», sagte Präsident Achim Berg dem «Handelsblatt» (Sonntag/online). Seinen Angaben zufolge gab es Ende des vergangenen Jahres 124 000 offene Stellen. «Das waren 40 000 mehr als 2018 – und es kann gut sein, dass wir in zwei Jahren die 200 000-Marke reißen», sagte Berg. Das Ziel müsse daher sein, «10 000 zusätzliche neue Ausbildungsplätze in den IT-Berufen zu schaffen». Von größeren Unternehmen mit IT-Abteilungen ab etwa zehn Mitarbeitern könne man durchaus erwarten, dass sie mehr ausbilden, sagte der Präsident. «Da darf auch das Corona-Jahr keine Ausrede sein.»

Auch der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, appellierte: «Alle größeren Betriebe sind aufgerufen, auch in ihren IT-Abteilungen Azubis aufzunehmen.» Bisher «läuft der Strukturwandel hin zur digitalen Wirtschaft der Ausbildung weit voraus – mit der Folge, dass viele Unternehmen nicht ausbilden, weil ihnen selbst die Ausbilder fehlen», sagte Esser der Zeitung. «Aber wenn wir nicht weit mehr Ressourcen in die Ausbildung stecken – und dafür eben auch die knappen IT-Spezialisten abstellen – bremst das die Wirtschaft insgesamt.» An diesem Dienstag findet der 14. Digital-Gipfel der Bundesregierung online statt. (dpa)

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