IBM bremst negative Umsatzentwicklung ab

Auch im dritten Quartal waren die Erlöse von IBM rückläufig, allerdings nur noch leicht. Positiv entwickelte sich das Cloud-Geschäft.

Das IT-Urgestein IBM hat im dritten Quartal weniger verdient, dennoch liefen die Geschäfte insbesondere dank stark wachsender Cloud-Dienste besser als erwartet. Der Überschuss sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro), wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse fielen um 0,4 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar. Damit schrumpft der Umsatz nun seit fünfeinhalb Jahren, doch immerhin konnte der Negativtrend etwas abgebremst werden. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Anleger reagierten positiv, die Aktie kletterte nachbörslich zunächst um mehr als drei Prozent.

IBM bemüht sich schon lange, die Schwäche im Computer-Kerngeschäft mit moderneren IT Dienstleistungen wie Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits Software auszugleichen. Hier gibt es teils starke Zuwächse, das reicht bislang aber noch nicht aus, um den Umsatzschwund zu stoppen. (dpa)

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