Deutscher PC-Markt legt zweistellig zu

Der PC-Markt in der Region EMEA legte im zweiten Quartal um 15,6 Prozent zu. Das stärkste Wachstum gab es in Deutschland. In einer Region gingen die Abverkäufe jedoch zurück.

Der PC-Markt befindet sich nach wie vor auf einem Erholungskurs: In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) legte der Absatz im zweiten Quartal um 15,6 Prozent zu, so die Zahlen des Marktforschungsinstituts Context. Die signifikante Steigerung folgt auf zahlreiche rückläufige Quartale. Nur im ersten Quartal des Jahres gab es bereits eine leichte einstellige Zunahme. „Das stärkste Wachstum haben wir in Westeuropa beobachtet. Hier steigerten die führenden zehn Hersteller die Stückzahlen um 28 Prozent“, so Context-Analystin Nancy Taylor. In Westeuropa legte Deutschland mit einem Plus von 48,5 Prozent am deutlichsten zu. Dahinter folgen Großbritannien (+ 23,8 Prozent) und Frankreich (+ 13,7 Prozent).

Eine andere Entwicklung wurde in der CEE-Region (Mittel- und Osteuropäische Länder) beobachtet: Hier gab es einen Rückgang in Höhe von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das lag vor allem an der schwierigen politischen Situation in Russland und der Ukraine, so die Marktforscher weiter. Die aktuellen Zahlen von Context liegen über den Prognosen von Marktforschern wie beispielsweise Gartner. Diese gingen für die EMEA-Region im zweiten Quartal von einer Steigerung in Höhe von 8,6 Prozent aus.

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