Warnstreiks in Groß- und Einzelhandel

Tausende Mitarbeiter im Groß- und Einzelhandel haben vor dem Hintergrund stockender Tarifverhandlungen in mehreren Bundesländern ihre Arbeit niedergelegt.

Tausende Mitarbeiter im Groß- und Einzelhandel haben vor dem Hintergrund stockender Tarifverhandlungen in mehreren Bundesländern ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte insgesamt rund 10 000 Beschäftigte zu dem Warnstreik aufgerufen. So hätten sich in Nordrhein-Westfalen 3000 Beschäftigte im Einzel- und Außenhandel beteiligt, teilte die Gewerkschaft mit. In Berlin und Brandenburg waren es demnach 1350. Verdi rief außerdem Beschäftigte in Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg und Bayern zum Ausstand auf.

Mit den Warnstreiks will Verdi den Druck in den Tarifverhandlungen erhöhen. «Auf jeden Fall werden die Streikmaßnahmen fortgesetzt», sagte eine Sprecherin in NRW.

Die Verhandlungen in den Ländern betreffen Millionen Beschäftigte und sollen bald fortgesetzt werden. Verdi fordert im Einzelhandel mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde und eine Laufzeit von einem Jahr. Je nach Bundesland kommen weitere Forderungen hinzu. Die Arbeitgeber boten zuletzt zehn Prozent mehr plus Inflationsausgleichsprämie bei einer Laufzeit von zwei Jahren. (dpa)

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