Der Bausoftwareanbieter Nemetschek ist im ersten Quartal spürbar vom schwachen Dollar gebremst worden. Während der Umsatz währungsbereinigt um 17,0 Prozent und damit oberhalb der fürs Gesamtjahr avisierten Bandbreite kletterte, ergab sich inklusive Wechselkurseffekten nur ein Plus von 10,7 Prozent auf 313,1 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 22 Prozent auf 98,4 Millionen Euro zu.
Analysten hatten sich im Schnitt etwas mehr ausgerechnet. Unter dem Strich zog der Konzerngewinn um gut ein Drittel auf 60,4 Millionen Euro an. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. Die Auswirkungen der kürzlich angekündigten Übernahme von HCSS auf den Ausblick will Nemetschek bei Abschluss des Geschäfts mitteilen. (dpa)


