ElectronicPartner mit rückläufigem Umsatz

Die Verbundgruppe ElectronicPartner (EP) musste im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Insolvenz eines Herstellers belastete das Ergebnis in Deutschland.

ElectronicPartner (EP, Medimax, Comteam) blickt auf ein «herausforderndes» Geschäftsjahr 2019 zurück. Die angestoßenen Prozesse und das schwierige Marktumfeld hätten sich auf die Ergebnisse einzelner Vertriebslinien ausgewirkt, teilte die Verbundgruppe mit. Die Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit einem Zentralumsatz von 1,52 Milliarden Euro ab. Das entspricht einem bereinigten Minus von 5,1 Prozent zum Vorjahr. Die europäischen Landesgesellschaften verbuchten ein bereinigtes Wachstum von 1,1 Prozent. Das Umsatzergebnis für Deutschland sei wesentlich durch die negative Gesamtmarktentwicklung sowie die Insolvenz des Herstellers Loewe negativ beeinflusst worden. Das TV-Geschäft und der Bereich Multimedia hätten sich 2019 zudem unbefriedigend entwickelt. Physische Bild- und Tonträger hätten weiter stark an Bedeutung verloren. Auch der Bereich Elektrogroßgeräte hätte ein leicht rückläufiges Ergebnis aufgewiesen. Eindeutiger Gewinner unter den Warengruppen seien die Elektrokleingeräte gewesen, deren Umsatz deutlich gestiegen sei, dicht gefolgt vom Mobilfunkgeschäft, das ebenfalls positiv verlaufen sei.

«Wir haben wichtige Entscheidungen getroffen, um unsere Fachmarktlinie Medimax wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Dabei sind wir einen großen Schritt vorangekommen, auch wenn das mit einer Verringerung der Verkaufsfläche einherging. Die Qualitätsoffensive 2.0 hat sich derweil erneut als richtiger Weg für den EP:Fachhandel bewiesen, der sich wieder deutlich über Markt bewegt», so EP-Vorstand Karl Trautmann.

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