Verknappung bei Haswell-Motherboards

Zum Start der neuen Haswell-CPUs werden offensichtlich die Intel-Mainboards knapp. Der Hersteller bietet nur noch eine kleinere Palette an. Der Handel muss auf andere Hersteller ausweichen.

Intel-Partner in den USA befürchten zum Start der neuen Haswell-Prozessoren eine Verknappung bei den Mainboards des Herstellers, berichtet das US-Magazin crn.com. Intel hat zu seinen Haswell-CPUs weniger als ein Dutzend passende Mainboards vorgestellt. Bei früheren CPU-Launches hatte der Konzern dagegen mehr als zwölf passende Mainboard-Typen im Angebot. Das knappere Produktangebot hängt mit dem angekündigten Ausstieg von Intel aus der Motherboard-Produktion zusammen. Der CPU-Marktführer will diesen Geschäftsbereich in den kommenden drei Jahren aufgeben. Danach gibt es nur noch Support für die bestehende Produktpalette. Der Ausstieg nach 20 Jahren betrifft vor allem Fachhändler, die Desktops selber assemblieren. 

Intel erinnerte seine US-Händler in einer E-Mail an den angekündigten Produktionsstop und empfahl, künftig mit Herstellern wie beispielsweise Asus und Gigabyte zusammenzuarbeiten. Todd Garrigues, Channel-Manager von Intel für Nordamerika, beobachtet eine starke Nachfrage nach den neuen Prozessoren, die in Konsequenz zu einer Verknappung der Motherboards führen könnte. Intel habe bereits damit begonnen, sein Geschäft mit Desktop-Motherboards herunterzufahren. „Deswegen haben wir auch nur noch fünf Boards im Programm. Es ist ein klares Signal, dass dieser Bereich reduziert wird“, so Garrigues. Der Hersteller werde die gemeldete schlechte Verfügbarkeit beobachten und dem Handel alternative Mainboards empfehlen.

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