Microsoft kündigt Erscheinungstermin von Hololens an

Microsoft drückt bei seiner Hologramm-Brille Hololens aufs Tempo. Eine erste Version könnte bereits im kommenden Jahr verfügbar sein.

Microsoft drückt bei seiner Hologramm-Brille Hololens aufs Tempo. Eine erste Version könnte laut Medienberichten im kommenden Jahr verfügbar sein. Das bestätigte eine Firmen-Sprecherin gegenüber «Recode». Die erste Version sei allerdings zunächst nur für Entwickler und Unternehmen gedacht. Auf einer Konferenz des Cloud-Spezialisten Salesforce in San Francisco sprach Microsoft-Chef Satya Nadella zuvor davon, Hololens sei auf dem Weg einer «Fünf-Jahres-Reise». Microsoft hatte Hololens im Januar vorgestellt. Sie soll auch ohne Verbindung zu einem Computer funktionieren. Anders als Brillen für virtuelle Realität wie die Oculus Rift taucht der Nutzer nicht komplett in eine digitale Welt ein, sondern kann virtuelle Gegenstände in der realen Welt platzieren und bewegen. Bis es erste Anwendungen für die Technologie geben wird, die die reale Welt mit digitalen Objekten erweitert, dürfte jedoch noch einige Zeit verstreichen.

Erste Einsatzbereiche sieht Microsoft vor allem im Unternehmens- und Forschungsbereich. Einem Bericht von «Technology Review zufolge will die NASA ihre Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS mit der Brille ausstatten. Erst kürzlich hatte Apple mit Nick Thompson einen leitenden Hololens-Ingenieur und Audio-Experten von Microsoft abgeworben. Virtueller Realität und die sogenannte Augmented Reality gelten in der Technologie-Branche als große Zukunftstends. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Milliarden-Investition: Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin

Neues KI-Zentrum, historische Kulisse: Was Google, Politik und Wissenschaft in Berlin zusammenbringen - und warum das wirtschaftliche Potenzial gigantisch ist.

Aktien: Chipwerte erholt

Aktien aus dem europäischen Chipsektor am Mittwoch wieder an Boden gewonnen.

LG rechnet mit deutlichen Preiserhöhungen

Analysten wie Context hatten bereits vor einer Verknappung zentraler IT-Komponenten in Europa gewarnt. Auch LG geht mittlerweile davon aus, die Preise für seine Notebooks in absehbarer Zeit erhöhen zu müssen.
ANZEIGE
ANZEIGE