IDC: Wachstum der Tablet-Verkäufe vor Stillstand

Das anfangs dynamische Wachstum der Tablet-Verkäufe ist laut Marktforschern fast zum Stillstand gekommen. IDC rechnet damit, dass Microsoft mit seinen Windows-Tablets den Marktanteil hochschrauben kann.

Das anfangs dynamische Wachstum der Tablet-Verkäufe ist laut Marktforschern fast zum Stillstand gekommen. Die Verkäufe würden in diesem Jahr voraussichtlich nur noch um gut zwei Prozent auf 234,5 Millionen Geräte zulegen, prognostizierte die Analysefirma IDC am späten Donnerstag. Bis 2019 werde der jährliche Absatz auf gut 269 Millionen Tablets wachsen. Noch im November war IDC von höheren Verkäufen bereits 2018 ausgegangen. Das Wachstum im Tablet-Geschäft hatte sich im vergangenen Jahr drastisch abgebremst. Nach rund 50 Prozent 2013 fiel es in den niedrigen einstelligen Prozent-Bereich. Als Auslöser gilt unter anderem die Konkurrenz durch Smartphones mit großen Bildschirmen. Zudem scheinen bisherige Tablet-Besitzer ihre Geräte lange zu nutzen, und es gibt weniger Neukäufer als gedacht.

IDC rechnet damit, dass Microsoft mit seinen Windows-Tablets den Marktanteil zum Jahr 2019 von aktuell 5 auf 14 Prozent hochschrauben kann. Apple werde mit seinen iPads dann bei 23 Prozent liegen (aktuell 27,6 Prozent) und alle Hersteller von Android-Geräten bei knapp 63 Prozent (zuletzt 67,3 Prozent). Apple-Chef Tim Cook verweist allerdings regelmäßig darauf, dass laut Statistik der Großteil der Web-Nutzung über iPads laufe, die Geräte also mehr als andere genutzt würden. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

KI-Werte leiden unter Debatte über Entwicklungstempo

Lösung für viele Probleme oder große Gefahr? Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz wird kontrovers diskutiert. Zeit für eine Verschnaufpause?

Studie: Datenschutz macht Europa wettbewerbsfähiger

Datenschutz als Wettbewerbsvorteil: Wie Europa mit Qualität statt Datenmaximierung punkten kann und was Forscher empfehlen.

Mitel ernennt Jeroen de Witte zum Executive VP Engineering and Support

Mitel hat Jeroen de Witte zum Executive VP, Engineering and Support ernannt.
ANZEIGE