Gartner: Stromausfälle werden KI-Rechenzentren einschränken

Der rapide Anstieg des Energieverbrauchs für GenAI übersteigt die Kapazität der Stromversorger, so Gartner.

Künstliche Intelligenz und generative künstliche Intelligenz (GenAI) lassen den Stromverbrauch rasch ansteigen. Laut aktueller Gartner-Prognose wird für Rechenzentren in den nächsten zwei Jahren ein Wachstum von bis zu 160 Prozent vorausgesagt. Deshalb gehen die Marktforscher davon aus, dass bis 2027 rund 40 Prozent der bestehenden KI-Rechenzentren aufgrund der Stromverfügbarkeit in ihrer Betriebsfähigkeit eingeschränkt sein werden.

«Das explosionsartige Wachstum neuer Hyperscale-Rechenzentren zur Implementierung von GenAI führt zu einem unstillbaren Energiebedarf», sagt Bob Johnson, VP Analyst bei Gartner. «Das wird die Fähigkeit der Versorgungsunternehmen, ihre Kapazitäten schnell genug zu erweitern, übersteigen». Und weiter ergänzt der Experte: «Dies könnte die Energieverfügbarkeit stören und zu Engpässen führen, was das Wachstum neuer Rechenzentren für GenAI und andere Anwendungen ab 2026 einschränken wird».

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