Bundesländer sollen Bafög-Digitalisierung beschleunigen

Bafög kann schon länger online beantragt werden, aber in den Ämtern springen immer noch die Drucker an. Nur ein Bundesland hat bisher auf digital umgestellt.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) fordert Tempo von den Bundesländern bei der Umstellung auf ein vollständig digitales Bafög. Es sei gut, dass mit Sachsen-Anhalt das erste Bundesland die E-Akte für Bafög-Anträge von Studierenden landesweit umgesetzt habe, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Die übrigen Länder müssen jetzt zügig nachziehen, damit das Bafög voll digital wird. Das Ausdrucken und Abheften von Anträgen muss endlich der Vergangenheit angehören.»

Studentinnen und Studenten können den Bafög-Antrag zwar längst online stellen, in den Bafög-Ämtern wird aber noch ausgedruckt. Das Wirtschaftsministerium in Magdeburg hatte am Dienstag gemeldet, dass die Anträge in Sachsen-Anhalt künftig vollständig digital bearbeitet würden. Das aufwendige Ausdrucken und Abheften entfalle damit. Sachsen-Anhalt sei damit das erste Bundesland, das die E-Akte landesweit umsetze. Ein Pilotprojekt läuft laut Bundesbildungsministerium auch in Hessen, wo das Studentenwerk Darmstadt im Februar auf die E-Akte umgestellt hat. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

KI-Boom treibt ASML weiter an – Chipausrüster erhöht Prognose

Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt den Chipausrüster ASML weiter an.

Warum die KI-Welt von einem Chipkonzern aus Taiwan abhängt

Der taiwanische Konzern TSMC verdient prächtig am KI-Boom. Der Konzern aus Taiwan baut die Chips hinter vielen bekannten Marken. Was macht ihn so schwer ersetzbar?

Nvidia steigt bei Ärzteplattform Doctolib ein

Der Chipgigant Nvidia wird Minderheitsaktionär bei der Ärzteplattform Doctolib. Das französische Unternehmen will damit seine KI-Lösungen für Arztpraxen und Patienten weiterentwickeln.