Violin Memory kündigt Börsengang an

Storage-Spezialist Violin Memory will in den nächsten Monaten den Börsengang wagen. Der Vertrieb über den Channel soll ausgebaut werden. Der neue EMEA-Channelchef kommt von Dell.

Violin Memory konzentriert sich auf leistungsstarke, Flash-basierte Speichersysteme, die die Storage-Performance an Hochgeschwindigkeitsapplikationen, -server und -netzwerke anpassen soll. „In den kommenden Monaten wird sich im Storage-Bereich viel in Richtung Flash bewegen. Wir konnten in der Vergangenheit bereits viele Projekte bei Großkunden gewinnen“, betont Steven Rose, Europachef von Violin Memory, im Gespräch mit ChannelObserver. Das Unternehmen, das IBM, HP und EMC zu seinen Wettbewerbern zählt, plant auch einen Börsengang für weiteres Wachstum, wie Rose ankündigt. Das Unternehmen bringt seine Storage-Systeme in Lösungen von beispielsweise SAP oder Fujitsu ein, sucht aber auch verstärkt die Zusammenarbeit mit Systemhäusern. 

Um den Channel weiter auszubauen, wurde kürzlich Vince Blackall zum europäischen Channel-Chef ernannt. Bisher war Blackall in verschiedenen Channel-Management-Positionen in Europa, Asien und Amerika für Unternehmen wie Dell Software, CommVault Systems und Veritas tätig. Vor seinem Wechsel zu Violin bekleidete er bei Dell Software den Posten „Director of Channel and Alliances“. „Die immense Nachfrage nach immer mehr Geschwindigkeit im Storage-Umfeld garantiert das Wachstum bei Violin Memory. Deshalb ist ein globales Partnernetzwerk für unsere gesamte Expansionsstrategie unerlässlich. Blackall wird unser Engagement im Channel vorantreiben“, so Europachef Rose. 

In Deutschland wird ebenfalls derzeit am Ausbau des Channels gearbeitet, wie Achim Gebhardt, Sales Director Central Europe, betont. Interessiert ist der Hersteller an einer Zusammenarbeit mit Infrastruktur- und Applikations-Partnern. „Sehr gut würden auch bestehende SAP- oder Microsoft-Partner passen“, so Gebhard. Derzeit betreut Violin Memory rund 30 Partner in Europa direkt. 

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