Thelen rechnet Ende April mit Wiederöffnung von Büros

Der Unternehmer Frank Thelen bleibt in der Corona-Krise optimistisch. Er erwarte nicht, dass Deutschland in eine tiefe Depression abstürze.

Der Unternehmer Frank Thelen (44/“Die Höhle der Löwen“) bleibt in der Corona-Krise optimistisch. Er erwarte nicht, dass Deutschland in eine tiefe Depression abstürze. „Mein Bauchgefühl sagt mir, wir haben eigentlich keine grundlegenden Probleme, wir haben einen Pausenknopf gedrückt“, sagte er am Sonntag bei einem virtuellen Treffen des Start-Up-Festivals „Bits & Pretzels“. Er könne sich vorstellen, dass zwischen dem 20. und 27. April „langsam die Büros, die Kitas, die Schulen wieder öffnen“, sagte Thelen. „Mitte/Ende April können wir damit rechnen, dass es weitergeht.“ Start-Ups seien agiler als große, etablierte Unternehmen und beispielsweise eher daran gewöhnt, von zu Hause aus zu arbeiten. „Kopf hoch, wir als Start-Ups haben wirklich die besten Voraussetzungen.“ Das sei auch eine Chance. Er rief die Gründer auf, diese auch zu nutzen und nicht zu Hause zu versauern: „Ernährt Euch gesund, auch mal eine Netflix-Doku – aber nicht im Überfluss.“

Anderen Branchen wie der Reise- und Eventbranche gehe es viel schlechter, betonte der 44-Jährige. Er glaube nicht, dass große Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern in diesem Jahr noch stattfinden werden. „Bits & Pretzels“ lädt seit einigen Jahren während des Oktoberfestes nach München ein. Im vergangenen Jahr kamen mehrere tausend Besucher – vor allem, um Stargast Barack Obama zuzuhören. (dpa)

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