Studie: Software-Branche legt zweistellig zu

Der Anteil der Software-Branche am Wachstum in Europa legt neuen Zahlen zufolge schneller zu als die Gesamtwirtschaft. Deutschland zählt zu den größten Software-Märkten in der EU.

Der Anteil der Software-Branche am Wachstum in Europa legt neuen Zahlen zufolge schneller zu als die Gesamtwirtschaft. Eine Billion Euro habe die Branche im Jahr 2016 zur Bruttowertschöpfung in der Europäischen Union beigetragen, errechnete der Verein software.org. Das sei ein Zuwachs von zehn Prozent im Vergleich zu 2014. Die Gesamtwirtschaft legte demnach im gleichen Zeitraum um sechs Prozent zu. Die Branche zähle derzeit 12,7 Millionen Arbeitsplätze, das sei im Vergleich zu 2014 ein Anstieg von zehn Prozent.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland gehören laut Angaben zu den größten Software-Märkten in der EU, die zusammen mehr als 60 Prozent der Gesamt-Bruttowertschöpfung beitragen. Die Branche schaffe Arbeitsplätze in allen Wirtschaftszweigen, sagte Chris Hopfensperger, Geschäftsführer von software.org. Die Bandbreite verlaufe von Krisenplänen über alle Arten von Datenverarbeitung bis hin zur Buchhaltung. Und jedes Jahr kämen neue Jobprofile hinzu, die es zuvor nicht gegeben habe, wie etwa den Cloud-Daten-Ingenieur oder den Big-Data-Produktspezialisten. (dpa)

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