Softwareanbieter GFT rechnet mit Gewinnrückgang

Der Softwareanbieter GFT Technologies wird nach eigener Einschätzung im laufenden Jahr weniger verdienen - und das bei einem anziehenden Erlös.

Der Softwareanbieter GFT Technologies wird nach eigener Einschätzung im laufenden Jahr weniger verdienen – und das bei einem anziehenden Erlös. Der Umsatz dürfte um sieben Prozent auf rund 930 Millionen Euro steigen, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwochabend in Stuttgart mit. Davon dürften 68 Millionen Euro als um Sondereinflüsse bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) hängen bleiben – zwölf Prozent weniger als 2024. Nach eigenen Angaben liegt die Prognose damit im Rahmen der Markterwartungen.

Das Vorsteuerergebnis dürfte um acht Prozent auf 60 Millionen Euro zurückgehen und damit stärker als erwartet. Auf der Handelsplattform Tradegate rutschte die GFT-Technologies-Aktie gegenüber dem Xetra-Schlusskurs um rund vier Prozent ab. Als Grund für den erwarteten Gewinnrückgang nannte GFT höhere Investitionen, zusätzliche Maßnahmen, um die Effizienz zu steigern, sowie höhere Beiträge in die Sozialversicherungssysteme verschiedener Länder.

Im abgelaufenen Jahr kletterte der Umsatz um ein Zehntel auf 871 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte vier Prozent auf 77,4 Millionen Euro zu. Vor Steuern verdiente GFT Technologies aber mit rund 65 Millionen Euro vier Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der Vorstand will den Aktionären für 2024 eine Dividende von 50 Cent je Aktie auszahlen – so viel wie auch schon im Vorjahr. (dpa)

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