Nokia weiter von schwacher Nachfrage belastet

Der Netzwerkausrüster Nokia ist im ersten Quartal angesichts einer schwachen Nachfrage aus der Telekommunikationsindustrie weiter unter Druck geraten.

Der Netzwerkausrüster Nokia ist im ersten Quartal angesichts einer schwachen Nachfrage aus der Telekommunikationsindustrie weiter unter Druck geraten. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf knapp 4,7 Milliarden Euro, wie die Finnen am Donnerstag in Espoo mitteilten. Das war weniger als von Analysten im Schnitt erwartet. Am stärksten schwächelte die Sparte für Mobilfunkausrüstung, weil die Geschäfte in Nordamerika und Indien schlecht liefen.

Nokia-Chef Pekka Lundmark verwies allerdings auf einen anziehenden Auftragseingang im Konzern, weshalb er nach wie vor auf ein stärkeres zweites Halbjahr setze. Die Jahresprognosen bestätigte das Management.

Beim um Sonderposten bereinigten operativen Ergebnis erzielte Nokia hingegen ein Plus von 25 Prozent auf 597 Millionen Euro und lag damit etwas über den Analystenerwartungen. Das war einer Lösung im Lizenzstreit mit chinesischen Smartphoneherstellern zu verdanken, die einen großen Schub in der Technologiesparte brachte. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut die Hälfte auf 438 Millionen Euro. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

ADN holt Specops an Bord

ADN baut sein Security-Geschäft aus. Ab sofort haben Partner Zugriff auf die Gerätesicherheits-Lösungen von Specops. Für Systemhäuser bringt das vor allem eins: Ein starkes Werkzeug für die Neukundenakquise.

Synaxon Summit 2026: Fokus auf KI und Managed Services

Rund 150 Teilnehmer aus der IT-Branche hatten am 9. und 10. Juni 2026 am Synaxon Managed Services Summit in Frankfurt am Main teilgenommen.

IDC: Weltweiter Servermarkt wächst deutlich

Der weltweite Servermarkt hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 122,6 Milliarden US-Dollar erzielt.
ANZEIGE
ANZEIGE