Nokia sieht Wendepunkt kommen

Der Netzwerkausrüster Nokia sieht allmählich den Wendepunkt in seinen schwachen Märkten erreicht.

Der Netzwerkausrüster Nokia sieht allmählich den Wendepunkt in seinen schwachen Märkten erreicht. „Die Nettoerlöse erholen sich langsamer als wir erwartet haben, aber wir kompensieren das zum Teil mit einer verbesserten Bruttomarge und Kosteneinsparungen“, sagte Konzernchef Pekka Lundmark laut Mitteilung vom Donnerstag. Erholungsanzeichen seien bereits bei den Geschäften mit Festnetz- und IP-Produkten sichtbar. Schwieriger gestaltet sich dagegen etwa der Markt für Mobilfunknetzwerke.

Im dritten Quartal blieb Nokia daher hinter den Erwartungen der Analysten zurück: In den drei Monaten bis Ende September rutschte der Nettoerlös gegenüber im Jahresvergleich um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Euro ab. Branchenkenner hatten im Schnitt mit mehr gerechnet. Nokia verwies auf eine starke Nachfrage nach Festnetz- und IP-Produkten aus den Vereinigten Staaten.

Wegen einer strikten Kostenkontrolle bei zugleich höherer Bruttomarge legte der operative Gewinn auf vergleichbarer Basis allerdings um neun Prozent auf 454 Millionen Euro zu. Das war etwas mehr als von Analysten erwartet. Unter dem Strich blieb Nokia ein Gewinn von 175 Millionen Euro und damit knapp ein Drittel mehr als noch im Vorjahr. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

TD Synnex erweitert Cybersecurity-Portfolio

Der Broadliner TD Synnex hat sein Cybersecurity-Angebot in Deutschland um Security Operations Center (SOC) Services des Anbieters Secuinfra erweitert.

Elovade erweitert Portfolio für Managed Services um SuperOps

Der Value Added Distributor Elovade hat sein Portfolio im Bereich Managed Services erweitert und vertreibt ab sofort die Plattform SuperOps für Partner im DACH-Raum.

Amazon eröffnet neue Deutschlandzentrale in München

Der Versandriese Amazon hat seine neue Deutschlandzentrale in München eröffnet.