Nokia: Lizenzsparte belastet Ergebnis

Der Telekomzulieferer Nokia kann sich zwar weiter auf den schwungvollen Ausbau der Mobilfunknetze seiner Kunden verlassen - die schwächelnde Lizenzsparte macht bei den Finnen aber noch immer Probleme.

Der Telekomzulieferer Nokia kann sich zwar weiter auf den schwungvollen Ausbau der Mobilfunknetze seiner Kunden verlassen – die schwächelnde Lizenzsparte macht bei den Finnen aber noch immer Probleme. Im dritten Quartal zog der Umsatz des Netzwerkausrüsters um 16 Prozent auf 6,24 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Donnerstag im finnischen Espoo mitteilte. Bereinigt um die vorteilhafte Wirkung des schwachen Euro lag das Plus immer noch bei 6 Prozent und übertraf die Schätzungen von Analysten.

Weil das Geschäft mit Patenten und Lizenzen aber nach wie vor von Rechtsstreitigkeiten und Verzögerungen gebremst wird, konnte Nokia beim operativen Ergebnis nicht glänzen. Vor Sondereffekten, Zinsen und Steuern verdiente das Unternehmen mit 658 Millionen Euro 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das war deutlich weniger, als Experten auf dem Zettel hatten. Unter dem Strich zog der Gewinn um 22 Prozent auf 428 Millionen Euro an. Die Jahresprognosen für Umsatz und operative Marge bestätigte das Management um Chef Pekka Lundmark. (dpa)

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