-12.3 C
Flensburg
Mittwoch, Februar 18, 2026

Netzwerkausrüster Ericsson setzt weniger um

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson ringt weiter mit Problemen in China. Zudem drückten im dritten Quartal wie bei vielen anderen Konzernen Probleme in der Lieferkette auf den Umsatz.

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson ringt weiter mit Problemen in China. Zudem drückten im dritten Quartal wie bei vielen anderen Konzernen Probleme in der Lieferkette auf den Umsatz. In den Monaten Juli bis September ging der Erlös im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwei Prozent auf 56,3 Milliarden Schwedische Kronen (5,6 Mrd Euro) zurück, wie der Nokia-Konkurrent am Dienstag in Stockholm mitteilte. Beim operativen Gewinn überraschte der Konzern dagegen positiv. Der um Kosten für den Konzernumbau bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei zwar um ein Prozent auf 8,8 Milliarden Kronen gesunken. Hier hatten Analysten aber mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

Den Umsatzrückgang in China bezifferte Ericsson auf 3,6 Milliarden Kronen – dieser habe sechs Prozentpunkte beim Wachstum gekostet. Die dortigen Probleme gehen zum einen auf technische Schwierigkeiten zurück, die der schwedische Konzern bei der Einführung des 5G-Mobilfunknetzes hatte. Deshalb sind einige Kunden abgesprungen. Dazu kommen politische Probleme, nachdem sich Schweden dem US-Boykott des chinesischen Netzwerkausrüsters und Handyherstellers Huawei anschloss. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Ingram Micro und Lenovo intensivieren Zusammenarbeit

Ingram Micro und Lenovo bauen ihre strategische Zusammenarbeit im deutschen Markt aus.

Dirk Decker wird Zentraleuropa-Chef von Forescout

Forescout Technologies, Anbieter für automatisierte Cybersicherheit, ernennt Dirk Decker zum Regional Director für Zentraleuropa.

Refurbished-PC-Markt: Großbritannien führt Wachstum in Europa an

Der europäische PC-Markt verzeichnet ein wachsendes Volumen im Bereich refurbished Geräte.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE