Microsoft verzichtet auf CEBIT-Auftritt

Microsoft verzichtet komplett auf einen Auftritt auf der kommenden CEBIT. Statt dessen setzt der Anbieter auf andere Events.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die CEBIT mit Microsoft ein wichtiges Zugpferd verloren. Der Hersteller war aber wenigstens noch auf Partnerständen vertreten. Doch auf einen Auftritt auf der kommenden Sommer-CEBIT verzichtet der Software-Hersteller komplett, wie das Unternehmen gegenüber ChannelObserver bestätigt. Man sei «auch in Zukunft an einem engen, fachlichen Austausch interessiert« und wünsche der Deutschen Messe viel Erfolg für die Neuausrichtung, so das Statement. Stattdessen werde man sich verstärkt auf Branchen fokussieren, die für den Industriestandort Deutschland und insbesondere für Microsoft große Entwicklungsperspektiven bieten würden, heißt es weiter. Dazu zählt Microsoft beispielsweise die Hannover Messe, SPS IPC Drives, die Security-Messe it-sa, eWorld oder EuroCis.

Die Deutsche Messe nannte bislang bereits IBM, SAP, Vodafone, Huawei, Intel oder die Software AG als Aussteller, die in Hannover dabei sein werden. Vor zwei Tagen gaben die Veranstalter einen weiteren großen Namen bekannt: Mit mehr als 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche in Halle 12 wolle Hewlett Packard Enterprise (HPE) die neue CEBIT im Juni nutzen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

KI in Firmen viel genutzt – Schulungen oft Mangelware

Viele Unternehmen setzen bereits KI ein, haben ihre Teams aber noch nicht in der Anwendung gezielt weitergebildet. Experten fordern nun mehr Qualifizierung.

Apple mit über 29 Milliarden Dollar Quartalsgewinn

Apple-Chef Tim Cook kündigte jüngst seinen Abgang von der Firmenspitze an. Frische Quartalszahlen zeigen: Das Geschäft des iPhone-Konzerns läuft weiter auf Hochtouren.

KI-Wettrüsten: Tech-Riesen investieren hunderte Milliarden

Tech-Konzerne sehen in Künstlicher Intelligenz eine einmalige Chance - und wollen einander nicht das Feld überlassen. Die Folge sind beispiellose Investitionen in Rechenzentren.