Kurse von OpenAI-Partnern unter Druck

Ein kritischer Bericht des "Wall Street Journal" über OpenAI hat am Dienstag die Kurse der großen Tech-Partner des Unternehmens belastet.

Ein kritischer Bericht des „Wall Street Journal“ über OpenAI hat am Dienstag die Kurse der großen Tech-Partner des Unternehmens belastet. Der Zeitung zufolge hat der KI-Entwickler geschäftliche Ziele zuletzt nicht realisieren können. Im vorbörslichen Handel sackten Oracle und die Papiere des Cloud-Computing-Anbieters Coreweave jeweils um mehr als sieben Prozent ab.

Die Zeitung berichtet, OpenAI habe zuletzt die selbst gesetzten Zielvorgaben für die Zahl neuer Nutzer und die Umsätze nicht erreicht. Finanzchefin Sarah Friar habe daher den Chefs anderer Unternehmen ihre Sorge mitgeteilt, die Mittel für zukünftige Computing-Verträge womöglich nicht aufbringen zu können, so die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Auch die Papiere von Halbleiterherstellern, die große Daten- und Rechenzentren mit ihren Hightech-Komponenten ausstatten, wurden von dem Bericht in Mitleidenschaft gezogen. So verloren die am Vortag noch auf ein Rekordhoch gestiegenen Nvidia-Aktien vorbörslich gut drei Prozent und AMD mehr als fünf Prozent. (dpa)

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