Aixtron sieht durch Optoelektronik für KI-Rechenzentren längerfristig Rückenwind

Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron blickt auch längerfristig optimistisch auf den Rückenwind durch den weltweiten Ausbau der KI-Kapazitäten.

Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron blickt auch längerfristig optimistisch auf den Rückenwind durch den weltweiten Ausbau der KI-Kapazitäten. Bereits Mitte April hatte das Unternehmen wegen einer starken Nachfrage nach Anlagen für die Optoelektronik die Jahresziele angehoben. Wie Aixtron-Chef Felix Grawert nun am Donnerstag im Zuge der Veröffentlichung der vollständigen Resultate des ersten Quartals betonte, untermauerten die Aufträge auch die Geschäftsperspektiven über das Jahr 2026 hinaus und damit auch „den Beginn eines neuen strukturellen Wachstumstrends.“ Auf Maschinen im Bereich Optoelektronik werden etwa Laserkomponenten für die Datenübertragung in KI-Rechenzentren hergestellt.

Während Nachfrage nach solchen Anlagen hoch war, blieb zum Jahresstart im Bereich der Leistungselektronik insbesondere die Nachfrage nach sogenannten SiC-Anlagen schwach, die für GaN-Anlagen hielt sich auf niedrigem Niveau stabil, wie es am Donnerstag weiter hieß. Beides überrascht aber kaum. So bekommt das Unternehmen schon länger die Folgen eher träger Märkte für Leistungshalbleiter auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) zu spüren. Sie leiden unter einer teils tristen Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops. Längerfristig soll es hier aber auch besser laufen.

Die vorläufigen Resultate des ersten Quartals sowie den neuen Jahresausblick bestätigte Aixtron am Donnerstag. (dpa)

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