KfW sieht Chancen für wieder steigende Zahl von Existenzgründungen

Nach weniger Existenzgründungen in Deutschland 2022 sieht die Förderbank KfW Chancen für wieder steigende Zahlen im laufenden Jahr.

Nach weniger Existenzgründungen in Deutschland 2022 sieht die Förderbank KfW Chancen für wieder steigende Zahlen im laufenden Jahr. Angesichts einer leicht höheren Planungsquote sei „für 2023 mit einer stabilen, tendenziell steigenden Gründungstätigkeit zu rechnen“, schreibt die KfW in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Gründungsmonitor. Von der Idee bis zur Umsetzung dauere es im Schnitt mehrere Monate, daher sei die Entwicklung der Planungsquote normalerweise ein guter Indikator für die Entwicklung der zu erwartenden Gründungstätigkeit, auch wenn erfahrungsgemäß nur ein Bruchteil der Planungen realisiert würden.

Im vergangenen Jahr wagten den KfW-Zahlen zufolge 550 000 Menschen hierzulande den Schritt in die Selbstständigkeit. Das waren 57 000 oder neun Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Förderbank bestätigte damit ihre vorläufigen Zahlen von Anfang April.

Die Gründungsaktivität in Deutschland sei mit 108 Gründungen je 10 000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren damit wieder in die Nähe ihres historischen Tiefstands aus dem ersten Corona-Jahr 2020 (104) gesunken, nachdem sie sich 2021 erholt hatte (119).

Ein Grund für den Rückgang der Zahlen: Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften, so dass potenzielle Gründerinnen und Gründer auf dem Arbeitsmarkt gute Alternativen finden. „Die Entwicklung des Arbeitsmarkts beeinflusst hierzulande traditionell stark die Gründungstätigkeit. Denn die Fokussierung auf die angestellte Beschäftigung in Deutschland ist groß“, erläuterte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. (dpa)

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