Investitionszurückhaltung macht Intershop zu schaffen

Der Jenaer Softwareanbieter Intershop spürt eine Investitionszurückhaltung von Kunden und hat die Geschäftserwartungen nach einem schwachen ersten Halbjahr gesenkt.

Der Jenaer Softwareanbieter Intershop spürt eine Investitionszurückhaltung von Kunden und hat die Geschäftserwartungen nach einem schwachen ersten Halbjahr gesenkt. „Wir haben es mit viel Unsicherheit im Markt zu tun“, sagte Vorstandschef Markus Klahn am Mittwoch in Jena. Im ersten Halbjahr erzielte das börsennotierte Unternehmen einen Umsatz von 19,4 Millionen Euro – ein Plus von fünf Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel negativ aus. Unter dem Strich verbuchte das auf Programme für den Handel im Internet spezialisierte Unternehmen einen Verlust von 1,1 Millionen Euro.

„Das zweite Quartal war schon deutlich besser als das erste“, sagte Klahn. Trotzdem sei die Geschäftserwartung angepasst worden. „Wir sind vorsichtig bei der Prognose angesichts eines unsicheren politischen und konjunkturellen Umfelds“, so der Vorstandschef. 2023 werde ein leichtes Umsatzwachstum sowie ein negatives Ergebnis erwartet. Eine Restrukturierung sei jedoch nicht nötig. „Wir brauchen unsere Mitarbeiter“, sagte Klahn. Beschäftigt werden rund 340 Spezialisten. (dpa)

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