Steigende Hardware-Preise: Gamer verschieben Käufe

Die Preise vieler Hardwarekomponenten sind stark gestiegen. Das hat auch Auswirkungen auf die Gaming-Branche.

Eine neue Grafikkarte für ein besseres Spielerlebnis, die aktuellste Konsole oder mehr Arbeitsspeicher für den Gaming-PC – viele Gamer wünschen sich ein Upgrade für ihre technische Ausstattung. Die Preise vieler Hardwarekomponenten sind zuletzt jedoch stark gestiegen und das hat auch Auswirkungen auf die Gaming-Branche. Mehr als ein Drittel der Gamerinnen und Gamer (37 Prozent) hat dieses Jahr den Kauf von Geräten, Zubehör oder Bauteilen aufgrund gestiegener Preise verschoben. Nur 11 Prozent zeigen sich von den Preissteigerungen unbeeindruckt und haben ihre Neuanschaffungen wie geplant umgesetzt. Insgesamt hatte fast die Hälfte (48 Prozent) den Kauf von Gaming-Hardware geplant, so eine Bitkom-Umfrage.

«Der KI-Boom hat die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen Chips und Halbleitern deutlich erhöht», erklärt Felix Ansmann, Gaming-Experte beim Bitkom. «Halbleiter stecken heute in fast allen technischen Geräten – natürlich auch in Gaming-Produkten. Deshalb sind die Folgen auch dort deutlich zu spüren.»

Besonders Käufe von Arbeitsspeichern wurden zurückgestellt. 16 Prozent der Gamerinnen und Gamer haben den Kauf von Arbeitsspeichern verschoben. Auch bei Spielekonsolen wartet ein Teil mit der Anschaffung bislang ab: Fast jede und jeder Zehnte (9 Prozent) hat den ursprünglich geplanten Kauf einer neuen Konsole verschoben. Bei Grafikkarten sind es 8 Prozent und bei Festplatten 6 Prozent. 30 Prozent der Gamerinnen und Gamer hatten in diesem Jahr keinen Kauf von Gaming-Hardware geplant. 6 Prozent geben an, grundsätzlich keine Gaming-Hardware zu kaufen.  

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