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Montag, Februar 23, 2026

Intershop: Geschäft mit Mietsoftware wächst kräftig

Der Jenaer Softwareanbieter Intershop hat wegen Problemen im Servicegeschäft in den ersten neun Monaten dieses Jahres rote Zahlen geschrieben.

Der Jenaer Softwareanbieter Intershop hat wegen Problemen im Servicegeschäft in den ersten neun Monaten dieses Jahres rote Zahlen geschrieben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei Minus 1,1 Millionen Euro nach einem Plus von 1,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Vorstand des börsennotierten Unternehmens am Mittwoch in Jena mitteilte. Gut entwickelte sich das Geschäft mit Mietsoftware, mit der Unternehmen ihren Internethandel abwickeln können.

Der Umsatz mit der sogenannten Cloud-Software, die die Kunden mieten können, legte um 27 Prozent auf 10,4 Millionen Euro zu. Früher mussten Kunden Software-Lizenzen bei Intershop erwerben, wenn sie die Programme nutzten wollten. Der Auftragseingang für Mietsoftware erhöhte sich um 65 Prozent und überstieg damit nach Angaben des Vorstandes das Umsatzniveau in diesem Bereich im gesamten Jahr 2021. Insgesamt erwirtschaftete Intershop ein Umsatzplus nach drei Quartalen von vier Prozent auf 27,6 Millionen Euro.

Der Vorstand des börsennotierten Unternehmen hatte vor einigen Wochen die Umsatz- und Ertragsprognose für 2022 heruntergeschraubt – nach einem schwachen ersten Halbjahr wegen Problemen mit der Abwicklung von Serviceprojekten. Er bekräftigte, dass nur noch ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet wird bei einem negativen operativen Ergebnis im unteren einstelligen Millionen Euro-Bereich. Intershop beschäftigt 300 Software- und IT-Spezialisten. (dpa)

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