HPE kündigt weitere Akquisitionen an

Hewlett Packard Enterprise (HPE) will seine Akquisitionsstrategie fortsetzen und dabei auch von den niedrigeren Bewertungen von Start-ups profitieren.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) will seine Akquisitionsstrategie fortsetzen und dabei auch von den niedrigeren Bewertungen von Start-ups profitieren. Finanzinvestoren würden sich derzeit mit Investments zurückhalten, da die meisten dieser Firmen nach wie vor Verluste schreiben würden. Akquisition würden somit auch künftig ein wichtiger Eckpfeiler in der Strategie des Konzerns sein, wobei ein Fokus auf Software-Defined-Technology liege, betont HPE-CEO Meg Whitman im Gespräch mit Bloomberg. «Die Bewertungen wurden in den vergangenen sechs Monaten angemessener», führt Whitman aus. Die Konzernchefin unterstreicht, dass der Anbieter rund eine Firma pro Monat im vergangenen halben Jahr übernommen hätte. Dazu zählen beispielsweise Nimble Storage, Niara, Cloud Cruiser oder Simplivity.

Die Ankündigung von Whitman kommt kurz nachdem der Hersteller enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt und ein Sparprogramm angekündigt hat. Der IT-Konzern will im zweiten Halbjahr Kosten zwischen 200 Millionen und 300 Millionen Dollar einsparen. Im zweiten Quartal seines Finanzjahres erwirtschaftete der Hersteller 9,9 Milliarden Dollar. In dieser Summe sind jedoch noch die Erlöse der abgespaltenen Enterprise Services enthalten. Der Umsatz der Geschäftsbereiche, die fortgeführt werden (Enterprise Group, Software und Financial Services), beläuft sich auf 7,4 Milliarden Dollar. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Hornetsecurity setzt bei Channel-Strategie auf MSPs und KI

Hornetsecurity will sein Partner- und Distributionsgeschäft weiterentwickeln und dabei insbesondere Managed Service Provider stärker unterstützen. Neben Vertrieb und Marketing stehen auch KI, Cross-Selling und Sales Enablement im Mittelpunkt.

Managerin an Techbosse: Macht die Blackbox KI auf

Untergangsszenarien durch KI lösen Verunsicherung aus. Ist Alarmismus übertrieben? Die neue Geschäftsführerin am Forschungsinstitut von Hasso Plattner schlägt US-Techkonzernen eine Prüfaufsicht vor.

Patent-Urteil: Apple soll 5,7 Milliarden Dollar zahlen

Hinter Vibrations-Alarmen von iPhone und Apple Watch steckt die sogenannte «Taptic Engine». US-Geschworene befanden, dass Apple bei dem Mechanismus Patente verletzt hat. Es geht um viel Geld.
ANZEIGE