HP verkauft weniger Notebooks und Drucker

In seinem ersten Geschäftsquartal sank der Umsatz von Hewlett-Packard um sechs Prozent, der Gewinn gab um 16 Prozent nach. Vor dem Konzern liege noch jede Menge Arbeit, so CEO Meg Whitman.

Die nach wie vor schwache Nachfrage nach Desktops und Notebooks macht sich in den Quartalszahlen von Hewlett-Packard bemerkbar. Von November bis Januar setzte der Hersteller in seinem ersten Geschäftsquartal 28,4 Milliarden Dollar um. Das sind sechs Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Gewinn schrumpfte um 16 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Vor allem in Europa seien die Geschäfte schwach, so Finanzchefin Catherine Lesjak bei der Präsentation der Zahlen. HP hätte in mehreren Ländern zweistellige Rückgänge verspürt. 

Selbst das Geschäft mit Firmenkunden war zuletzt rückläufig, wenn auch nicht im gleichen Maße wie die Computer- und Druckerverkäufe. HP nahm sowohl mit Services als auch mit Software weniger Geld ein.

HP reagiert auf die veränderten Marktgegebenheiten mit einer größeren Restrukturierung. Neben einem weltweiten Stellenabbau von 29.000 Mitarbeitern und Standortschließungen wurden auch die PC- und Druckersparte zusammengelegt, um Kosten zu sparen. CEO Meg Whitman beobachtet jedenfalls bereits „erste Erfolge nach der Neuaufstellung“. 

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