GoPro muss restrukturieren

GoPro streicht nach schwachen Geschäftszahlen mehr als 200 Jobs. Außerdem werden die Unterhaltungsabteilung und mehrere Standorte geschlossen.

Der Actionkamera-Spezialist GoPro streicht nach schwachen Geschäftszahlen mehr als 200 Jobs. Insgesamt sollen rund 15 Prozent der Beschäftigten gehen, wie das kalifornische Unternehmen am Mittwoch ankündigte. Außerdem werden die Unterhaltungsabteilung und mehrere Standorte geschlossen. Tony Bates, seit 2014 GoPro-Präsident, wird zudem Ende des Jahres seinen Platz räumen. Nach einem verlustreichen vergangenen Quartal und dem Rückruf der mit Spannung erwarteten ersten Kamera-Drohne von GoPro zwei Wochen nach Marktstart soll die Umstrukturierung dabei helfen, 2017 wieder profitabel zu sein. Das neueste Kameramodell sei «von Kritikern und Kunden gleichermaßen gut angenommen» worden, sagte Firmenchef Nicholas Woodman. Das Weihnachtsgeschäft laufe stabil. Die GoPro-Aktie legte nach der Ankündigung vorbörslich um über 3,5 Prozent zu.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Actionkameras für Sportler oder Abenteurer. Dem Unternehmen macht inzwischen aber die verstärkte Konkurrenz durch Kameras anderer Anbieter  sowie Smartphones zu schaffen. (dpa)

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