Gewinnmitnahmen bei Micron belasten Europas Chip-Aktien kaum

Im vorbörslichen Handel auf Tradegate haben sich die Verluste von Aktien mit Bezug zur Halbleiterbranche in Grenzen gehalten mit Blick auf hohe Kursverluste von Micron Technology.

Im vorbörslichen Handel auf Tradegate haben sich die Verluste von Aktien mit Bezug zur Halbleiterbranche in Grenzen gehalten mit Blick auf hohe Kursverluste von Micron Technology. Nach einem aus Anlegersicht enttäuschenden Ausblick hatten die Micron-Aktien am Mittwoch in New York nachbörslich 8 Prozent eingebüßt.

Angesichts dieser Vorgabe hielten sich die Papiere von Infineon mit einem vorbörslichen Abschlag von 0,7 Prozent auf Tradegate vergleichsweise stabil. Die Anteile von STMicroelectronics und die des schwergewichtigen Ausrüsters ASML legten sogar leicht zu.

Auch die Papiere kleinerer Ausrüster der Halbleiterindustrie wie Aixtro oder Süss Microtec gerieten vorbörslich nicht unter Druck. Süss Microtec gaben nur leicht nach und Aixtron lagen moderat im Plus.

Bei den nachbörslichen Verlusten von Micron dürften nicht zuletzt Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Seit Jahresbeginn haben die Papiere um zwei Drittel zugelegt. Im Juni hatte sich die Aufwärtsbewegung noch verstärkt und kulminierte in Rekordhochs in der vergangenen Woche. Analyst Harlan Sur von JPMorgan lobte derweil sowohl die Quartalszahlen von Micron als auch den Ergebnisausblick für das August-Quartal. (dpa)

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