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Donnerstag, Februar 19, 2026

Fujitsu stellt Geschäft mit Mainframes und Unix-Servern ein

Fujitsu hat angekündigt, den Verkauf von Verkauf von bestimmten Mainframes und Unix-Servern in einigen Jahren einzustellen.

Fujitsu hat angekündigt, den Verkauf von Verkauf von bestimmten Mainframes und Unix-Servern in einigen Jahren einzustellen. Die globale Strategie sehe vor, Mainframes und Unix-Server in die Cloud zu migrieren, begründet der Anbieter den Schritt. Konkret soll der Vertrieb von Mainframes (GS21, Global Server Hardware) im Geschäftsjahr 2030 eingestellt werden, die Support-Services werden im Geschäftsjahr 2035 abgeschlossen. Der Stopp für Unix-Server erfolgt bereits im Geschäftsjahr 2029 und das Ende der zugehörigen Supportdienste im Geschäftsjahr 2034. Die Abkündigung bezieht sich ausschließlich auf die Plattform Global Server (GS), die im Wesentlichen in Japan verbreitete Mainframe-Plattform von Fujitsu. Bezüglich BS2000 Mainframe Systems soll es keine Änderung der Strategie geben. Fujitsu Europe werde eine Plattform für BS2000 bereitstellen, solange es Bedarf auf dem Markt gebe. Die BS2000-Plattform soll langfristig als On-Premise Lösung bereitgestellt werden, unabhängig von möglichen Cloud-Angeboten.

Zwar basiert die BS2000 SE7xx-Serie im Kern auf der gleichen Hardware wie Global Server, allerdings bietet Fujitsu bereits heute mit der SE3xx-Serie auch eine moderne x86-basierte Plattform für BS2000 an. «Wir gehen davon aus, dass wir bis 2030 auf der x86-Plattform mindestens eine vergleichbare Performance wie heute auf der /390-Plattform erreichen können. Bis dahin werden wir die /390-Architektur weiter anbieten und haben hierfür auch entsprechende Support-Zusagen von Fujitsu Japan. Bereits heute können wir mit der x86-Plattform viele BS2000-Nutzungsszenarien unserer Kunden aus den verschiedensten Bereichen abdecken», erklärt Florian Holl, Head of Co-Creation Projects bei Fujitsu Deutschland.

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