Digitalisierung sorgt für gute Geschäfte bei Zeiss

Der Elektronik- und Optikkonzern Carl Zeis hat besonders von guten Geschäften mit der Halbleiterbranche profitiert.

Der Elektronik- und Optikkonzern Carl Zeis hat besonders von guten Geschäften mit der Halbleiterbranche profitiert. Der Umsatz des Stiftungsunternehmens stieg im Geschäftsjahr 2021/22 (30. September) um 16 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro an, wie Vorstandschef Karl Lamprecht am Mittwoch in Oberkochen (Ostalbkreis) mitteilte. Die hohe Nachfrage nach Maschinen zur Halbleiterherstellung habe sich fortgesetzt. Aber auch die Erlöse in den Sparten industrielle Messtechnik, Medizintechnik und das Brillen- und Fernglasgeschäft legten zu. Das Konzernergebnis kletterte um 108 Millionen Euro auf 1,15 Milliarden Euro.

Der Konzern baut seinen Gründungsstandort Jena weiter aus. Finanzvorstand Christian Müller sagte, der Neubau eines Hightech-Zentrums in Thüringen komme gut voran. Er sei zuversichtlich, dass im Jahr 2026 erste Umzüge stattfinden könnten. In dem Neubau sollen früheren Angaben zufolge mehr als 2000 Zeiss-Beschäftigte arbeiten.

Der Mechaniker Carl Zeiss hatte am 17. November 1846 im Alter von 30 Jahren in Jena eine Werkstatt für optische Gerätschaften eröffnet. Zeiss gilt als Pionier der optischen Industrie in Deutschland, die in Jena bis heute eines ihrer Zentren hat. Während der deutschen Teilung war auch das Unternehmen Zeiss geteilt – Hauptsitz ist heute Oberkochen in Baden-Württemberg. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Bericht: Amazon will KI-Startup Decart kaufen

Amazon führt einem Medienbericht zufolge Gespräche über eine Übernahme des KI-Startups Decart.

Wanze in OpenAI-Konferenzraum – Mitarbeiter festgenommen

In einem Konferenzraum des ChatGPT-Entwicklers OpenAI wird ein Aufnahmegerät entdeckt. Nach einer Festnahme ermittelt das FBI weiter.

Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI

In den USA nahm zuletzt die Angst vor Risiken Künstlicher Intelligenz zu. Acht Bundesstaaten ziehen nun gegen den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor Gericht.