Diese Fehler bereut Microsoft-Chef Ballmer

Der scheidende Microsoft-CEO Steve Ballmer zieht auf einer Analystenkonfrerenz Bilanz: Er räumt einige Fehler ein, teilweise mit überraschend deutlichen Worten. Ein Versäumnis ärgert ihn am meisten.

Bei seinem letzten Auftritt auf der jährlichen Analystenkonferenz des Herstellers spricht der scheidende Microsoft-Chef Ballmer doch noch einmal Klartext und räumt auch Fehler ein. Am meisten ärgere er sich über den verpassten Einstieg des Anbieters in den Smartphone-Markt. Anfang des letzten Jahrzehnts sei der Konzern derart auf Windows konzentriert gewesen, dass man sich zu wenig um „eine neue Geräteklasse namens Telefon“ gekümmert habe. „Das ist die Sache, die ich am meisten bedauere“, so Ballmer. Heute habe Microsoft „praktisch keinen Marktanteil bei mobilen Geräten“, so Ballmer ungewöhnlich kritisch und offen. Laut IDC hält Microsoft derzeit einen Anteil von 3,7 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt. Allerdings sieht der CEO darin auch noch Geschäftschancen für die Zukunft. „Ich bin ein optimistischer Typ. Ein kleiner Marktanteil klingt nach einem großen Aufwärtspotenzial“, so Ballmer weiter.

Darüber hinaus wiederholte der Manager seine Aussage, dass auch Vista ein großer Fehler gewesen sei. Dies sei umso bedauerlicher, als man wegen der Arbeit an Vista den Smartphone-Markt verschlafen hatte. Ende August hatte Ballmer angekündigt, innerhalb der kommenden zwölf Monate seinen Posten räumen zu wollen.

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