Cisco erhöht Prognose nach starkem dritten Quartal

Der Netzwerk-Ausrüster Cisco rechnet dank der hohen Nachfrage nach Produkten infolge des KI-Booms mit anhaltend guten Geschäften.

Der Netzwerk-Ausrüster Cisco rechnet dank der hohen Nachfrage nach Produkten infolge des KI-Booms mit anhaltend guten Geschäften. Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2024/25 wurde nach Ablauf des dritten Quartals leicht erhöht. Auch beim Gewinn ist Cisco trotz der Folgen der US-Zollpolitik etwas optimistischer. Cisco sammelte zudem im vergangenen Geschäftsquartal Aufträge für Infrastruktur zum Betrieb Künstlicher Intelligenz in Höhe von 600 Millionen Dollar ein. Damit wurde die Milliardengrenze in diesem Bereich ein Quartal früher als geplant überschritten.

Beim Erlös werde jetzt ein Anstieg um bis zu fünf Prozent auf 56,7 Milliarden Dollar (50,8 Mrd Euro) erwartet, wie der im Dow Jones notierte Netzwerktechnik-Pionier am Mittwoch in San Francisco mitteilte. Bislang hatte der Konzern einen Umsatz zwischen 56 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte unter dem Strich um knapp ein Drittel auf 2,5 Milliarden Dollar nach oben. Die Zahlen fielen besser als erwartet aus. Auch die Prognose liegt leicht über dem bisherigen Durchschnitt der Analystenschätzungen.

Die Aktie legte nachbörslich in einer ersten Reaktion um vier Prozent zu. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

EU genehmigt Millionen für Chip-Testsysteme aus München

Mikrochips stecken in Smartphones, Autos, Computern. Sie werden immer komplizierter - und auch, sie zu testen. Ein Münchner Start-up will die Lösung bauen.

Elovade nimmt Paessler und Sendmarc ins Portfolio auf

Der Value-Added-Distributor Elovade erweitert sein Herstellerportfolio um die Monitoring-Lösung PRTG Enterprise Monitor von Paessler sowie die DMARC-Plattform von Sendmarc.

Anleger lassen Luft aus KI-Aktien

Herbe Kursverluste an der südkoreanischen Börse haben am Dienstag auch an Europas Aktienmärkten ihre Spuren hinterlassen.
ANZEIGE
ANZEIGE