CeBIT: „Besucherzahlen nicht ausschlaggebend“

Messe-Chef Frank Pörschmann zieht die Halbzeitbilanz der CeBIT: Die Besucherzahlen seien für den Erfolg der Messe nicht ausschlaggebend. Andere Faktoren seien wichtiger.

CeBIT-Chef Frank Pörschmann verkündete zur Messe-Halbzeit keine Besucherzahlen. „Wir wollen nicht mehr zählen, sondern wir wollen wiegen“, so Pörschmann. Es sei ein sinnloser Wettbewerb der Messe-Veranstalter, Besucher zu zählen. Die CeBIT werde diese Diskussion nicht mehr führen. Allerdings gebe es zum Schluss der Messe auch noch die Besucherstatistik. „Eine große Messe in den USA“, spielt Pörschmann auf die CES an, hätte die Besucher vor Ort überhaupt nicht registriert, sondern nur die Online-Voranmeldungen veröffentlicht. Da sei es aber fraglich gewesen, wie viele dann auch tatsächlich vor Ort erschienen seien. 

Für den Erfolg einer Messe seien andere Faktoren ausschlaggebend: „Ob die CeBIT gut oder schlecht ist, entscheiden die Aussteller“, betont Pörschmann. Und die Aussteller seien bislang sehr zufrieden. Die Qualität der Besucher und Meetings habe sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert. „Wenn die Aussteller zufrieden sind, dann sind wir es auch“, sagt der Messe-Chef. 

Die diesjährige Veranstaltung habe zum dritten Mal in Folge mit vier Plattformen operiert. Mobile, Cloud Computing, Social Media und Big Data seien bislang die wichtigsten Trends. Das Top-Thema „Shareconomy“ würde auf der gesamten Messe stattfinden. Ein gesonderter Bereich sei für diesen Trend nicht nötig gewesen. „Die CeBIT war noch nie so jung wie heute“, betont Pörschmann. 500 Unternehmen aus den Bereichen Mobile, Apps und Social Media seien diesmal dabei. Viele von diesen Start-Ups seien erst drei Jahre alt. 

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