Bundestag schafft den Routerzwang ab

Entscheidung des Bundestags: Internet-Provider in Deutschland können ihre Kunden nicht länger zwingen, bei der Einwahl ins Netz eine bestimmte Hardware zu verwenden.

Internet-Provider in Deutschland können ihre Kunden nicht länger zwingen, bei der Einwahl ins Netz eine bestimmte Hardware zu verwenden. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend einstimmig die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs. Die Anbieter von Breitband Internetanschlüssen schrieben ihren Kunden bislang vor, welche Router sie zur Einwahl ins Netz benutzen müssen. Sie definierten die Geräte einfach als Teil ihres Netzes, über das allein sie verfügen dürfen. Das neue Gesetz definiert nun aber die Anschlussdose an der Wand als «Netzabschlusspunkt» und lässt damit den Kunden die freie Wahl, welchen Router sie benutzen möchten.

Widerstand gegen die Neuregelung regt sich im Bundesrat, weil mehrere Kabelnetzbetreiber wie UnityMedia die Reform ablehnen. Die Länderkammer kann das Gesetz allerdings nicht stoppen, sondern allenfalls verzögern. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Auch Anthropic-KI griff echte Firmen an

Dass ein KI-Modell in einem Test auf eigene Faust zum Hacker wurde, galt als «beispielloser Zwischenfall» und ein Weckruf für die Tech-Branche. Doch nun wird klar: Es war kein Einzelfall.

Weltbank: Jobrisiko durch KI in einkommensstarken Ländern höher

Künstliche Intelligenz kann die Produktivität steigern - womöglich so sehr, dass bestimmte Arbeitsplätze nicht mehr benötigt werden. Die Weltbank hat ermittelt, welche Länder vor allem betroffen sind.

Samsung rechnet mit Verschärfung des Chipmangels

Der Elektronikriese Samsung Electronics rechnet mit einer Verschärfung des weltweiten Chipmangels.
ANZEIGE