Apple: iPhone-Umsatz steigt

Apples Geschäft mit dem iPhone ist im vergangenen Quartal gewachsen, während Donald Trumps Zoll-Rundumschlag für Verunsicherung sorgte.

Apples Geschäft mit dem iPhone ist im vergangenen Quartal gewachsen, während Donald Trumps Zoll-Rundumschlag für Verunsicherung sorgte. Konzernchef Tim Cook sagte zugleich dem Sender CNBC, das Unternehmen sehe keine Anzeichen dafür, dass US-Kunden iPhone-Käufe aus Angst vor möglichen Preiserhöhungen vorgezogen hätten.

Die iPhone-Umsätze stiegen von 45,96 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf nun 46,84 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit rund einer Milliarde Dollar weniger gerechnet. Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt und machte zuletzt knapp die Hälfte des Geschäfts aus.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 95,4 Milliarden Dollar (84,50 Mrd Euro). Auch das lag über den Markterwartungen. Unterm Strich verdiente Apple 24,78 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von knapp 23,64 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Lediglich in der Dienstleistungs-Sparte mit Erlösen aus dem App- und Abo-Geschäft verfehlte Apple leicht die Analystenerwartungen. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel zeitweise um 2,5 Prozent nach.

In der Region China, in der Apple auch Verkäufe in Taiwan und Hongkong verbucht, sanken die Erlöse im Jahresvergleich um rund zwei Prozent auf 16 Milliarden Dollar. Im Schlussquartal 2024 hatte es allerdings noch ein Minus von elf Prozent gegeben. (dpa)

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