Adobe kann KI-Sorgen der Anleger nicht zerstreuen

Der US-Softwarekonzern Adobe hat seinen skeptischen Anlegern mit dem Ausblick auf das laufende Quartal kaum Zuversicht einhauchen können.

Der US-Softwarekonzern Adobe hat seinen skeptischen Anlegern mit dem Ausblick auf das laufende Quartal kaum Zuversicht einhauchen können. Die Erlöse dürften im dritten Geschäftsquartal zwischen 5,88 und 5,93 Milliarden US-Dollar (bis 5,18 Mrd Euro) liegen, hieß es vom Anbieter von Kreativsoftware am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss in San Jose (Kalifornien). Analysten hatten bisher das untere Ende der Spanne auf dem Zettel. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie zeigte sich der Konzern optimistischer als der Schnitt der Experten mit erwarteten 5,15 bis 5,20 Dollar. Die Adobe-Aktie zappelte im nachbörslichen US-Handel aber um den Schlusskurs aus dem Haupthandel und trat zuletzt auf der Stelle.

Anleger sind bei dem auf die Medienbranche spezialisierten Unternehmen besorgt, dass es mit hoher Konkurrenz von KI-Start-ups kämpfen muss. In diesem Jahr hat das Papier bislang ein Kursminus von rund 7 Prozent eingefahren.

Im zurückliegenden Quartal (Ende Mai) steigerte Adobe den Umsatz um elf Prozent auf 5,87 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte leicht von 1,6 auf 1,7 Milliarden Dollar. (dpa)

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