17 EU-Staaten wollen Entwicklung von Mikroelektronik vorantreiben

In einer Allianz für Mikroelektronik möchten Deutschland und 16 weitere EU-Staaten Milliarden in die Entwicklung moderner Mikroprozessoren und Halbleiter investieren.

In einer Allianz für Mikroelektronik möchten Deutschland und 16 weitere EU-Staaten Milliarden in die Entwicklung moderner Mikroprozessoren und Halbleiter investieren. «Das ist ein entscheidender Bereich für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union», sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag nach einer Videokonferenz der für Digitalisierung zuständigen EU-Minister. Allein in Deutschland gebe es in den kommenden Jahren einen Förderbedarf von mehreren Milliarden Euro. Dabei gehe es auch um «eine beträchtliche Zahl von Arbeitsplätzen», sagte Altmaier.

Der CDU-Politiker stellte am Montag eine gemeinsame Erklärung von 17 EU-Staaten vor, die ein sogenanntes IPCEI (Important Project of Common European Interest) zu Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien unterstützen soll. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben von europäischem Interesse, «das mittels staatlicher Förderung einen wichtigen Beitrag zu Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und Wirtschaft leistet». Ein ähnliches Projekt gibt es etwa im Bereich der Batteriezellen-Produktion. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sprach von einem «wichtigen Schritt für Europas digitale Souveränität». Bislang sei Europa zu abhängig von Zulieferern aus Drittstaaten. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Context hebt Wachstumsprognose für europäische IT-Distribution an

Context hat seine Prognose für das Umsatzwachstum der europäischen IT-Distribution angehoben. Die Entwicklung wird vor allem von einer Technologiekategorie getragen.

ADN zeigt Cloud-, Security- und KI-Lösungen auf der it-sa 2026

ADN präsentiert auf der it-sa Expo & Congress 2026 vom 27. bis 29. Oktober in Nürnberg Lösungen rund um Cloud-Infrastrukturen, Cybersecurity, Künstliche Intelligenz und Cyberresilienz.

Adobe mit vorsichtigem Umsatzausblick

Der Softwarehersteller Adobe hat mit einem vorsichtigen Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal aufhorchen lassen.
ANZEIGE
ANZEIGE