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Samstag, Februar 21, 2026

Neue Finanzierungsrunde bei Elektronik-Marktplatz Back Market

Back Market, ein Online-Marktplatz für wiederaufbereitete Elektronik, hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Back Market, ein Online-Marktplatz für wiederaufbereitete Elektronik, hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Damit steigt die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro. Man habe von den Investoren 450 Millionen Euro erhalten, um seine Position in Deutschland und ganz Europa weiter ausbauen, teilte das französische Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Federführend bei der Investition war Sprints Capital, eine in London ansässige Investmentfirma, die unter anderem den Online-Zahlungsdienstleister Revolut zu ihren Beteiligungen an Technologieunternehmen zählt.

Back Market wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen repariert und verkauft gebrauchte elektronische Geräte, darunter Smartphones und Tablets von Apple und Samsung, Laptops, hochwertige Kaffeemaschinen und andere Haushaltselektronik. Auf der Plattform sind aber auch Drittanbieter von generalüberholten Geräten aktiv. Bislang ist Back Market in 13 europäischen Ländern aktiv, darunter auch Deutschland. Mit dem frischen Geld sollen weitere Märkte erschlossen werden. Für Deutschland plant das Start-up 60 Millionen Euro für den operativen Betrieb ein. Zudem soll die Größe des deutschen Teams verdreifacht werden.

Firmen-Mitgründer Thibaud Hug de Larauze erklärte, Ziel des Unternehmens sei es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen Geräten zu machen. «Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine ähnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika.» Dort habe sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt. Mit dem Geld aus der Finanzierungsrund will Black Market außerdem die Qualitätskontrolle auf dem Marktplatz verbessern. Die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform liege inzwischen bei vier Prozent. Das entspreche fast der durchschnittlichen Ausfallrate von Neugeräten von etwa drei Prozent. (dpa)

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