Schwache PC-Abverkäufe in der Distribution

Laut den Marktforschern von Context sind die PC-Abverkäufe über die westeuropäische Distribution zu Beginn des zweiten Quartals weiter rückläufig. Die Marketing-Aktivitäten im Retail seien unzureichend.

Zu Beginn des zweiten Quartals waren die PC-Abverkäufe über die westeuropäischen Distributoren weiter rückläufig, so eine aktuelle Analyse der Marktforscher von Context. Von der schwachen Nachfrage seien alle Formfaktoren betroffen gewesen. „Der erneute Rückgang hat mehrere Gründe: Zum Launch von Windows 8 gab es negative Presseberichte. Außerdem waren Touch-Produkte schlecht verfügbar und preislich nicht attraktiv genug. Die Marketing-Maßnahmen im Retail waren darüber hinaus häufig unzureichend“, so Context-Analystin Marie-Christine Pygott. Touch-Produkte seien deutlich teurer als die traditionellen Notebooks, rechnet Context vor. Der durchschnittliche Distributionspreis für ein Touch-Modell betrage in Großbritannien umgerechnet 622 Euro. Für ein Notebook ohne diese Funktion seien umgerechnet nur 462 Euro fällig. 

In Europa würden mittlerweile fast alle über die Distribution verkauften Windows-Consumer-Notebooks mit dem neuesten Betriebssystem Windows 8 ausgeliefert, so das Marktforschungs-Institut weiter. In Deutschland liege diese Quote bei 98 Prozent. Zwei Prozent der Produkte kommen noch mit der Vorgänger-Version Windows 7. Samsung, HP, Sony und Toshiba würden die höchste Windows 8-Rate in ihrem Consumer-Portfolio aufweisen. Im Pro-Segment liege der Anteil bei 22 Prozent. 

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