PC-Markt: Notebook-Umsätze steigen trotz rückläufiger Stückzahlen

Die Umsätze mit Notebooks in Europa sind zu Beginn des zweiten Quartals 2026 weiter gestiegen.

Die Umsätze mit Notebooks in Europa sind zu Beginn des zweiten Quartals 2026 weiter gestiegen. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Context legten die Notebook-Erlöse im europäischen Distributionsmarkt in den ersten sechs Wochen des zweiten Quartals im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent zu. Desktop-PCs verzeichneten im selben Zeitraum ein Umsatzplus von 2 Prozent.

Bereits im ersten Quartal 2026 waren die Umsätze deutlich gestiegen: Notebooks legten um 15 Prozent zu, Desktop-PCs um 20 Prozent.

Gleichzeitig gingen die Verkaufszahlen zurück. Laut Context sank der Absatz von Notebooks um 3 Prozent, während Desktop-PCs einen Rückgang von 7 Prozent verzeichneten. Die durchschnittlichen Verkaufspreise stiegen dagegen deutlich an: bei Notebooks um 11,4 Prozent, bei Desktop-PCs um 10,5 Prozent.

Nach Angaben von Context wurde das Wachstum zu Jahresbeginn zunächst durch Lageraufstockungen im Handel vor erwarteten Preissteigerungen unterstützt. Zu Beginn des zweiten Quartals habe sich die Marktdynamik verändert, während höhere Durchschnittspreise die Umsatzentwicklung weiterhin stützten.

Auch bei Apple-Notebooks zeigte sich laut Context eine Entwicklung innerhalb des Produktportfolios. Die im Jahr 2026 eingeführte Produktreihe MacBook Neo kam im April 2026 auf einen Anteil von 33 Prozent an den europäischen Notebook-Verkäufen von Apple und erreichte damit denselben Anteil wie das MacBook Air innerhalb des Apple-Notebook-Portfolios.

Im Geschäftskundenmarkt blieb der Vertrieb über Distribution ein wichtiger Absatzkanal. In Italien entfielen laut Context im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate 71 Prozent der Business-PC-Verkäufe auf Distribution. In Deutschland lag der Anteil bei 39 Prozent, in Großbritannien bei 38 Prozent und in Frankreich bei 36 Prozent.

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