Der Technologie-Anbieter Also hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro, der Konzerngewinn legte um 61 Prozent auf 69 Millionen Euro zu. Das EBITDA verbesserte sich um 29 Prozent auf 162 Millionen Euro.
Nach Angaben des Unternehmens profitierte Also vom steigenden Rechenbedarf, wachsenden Datenmengen und dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Anbieter verweist auf das Marktforschungsunternehmen Context, wonach das Unternehmen sowohl im Commercial- als auch im Consumer-Geschäft Marktanteile gewonnen habe.
Besonders dynamisch entwickelte sich das Cloud-Geschäft. Der Umsatz in diesem Bereich stieg um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Unique User um neun Prozent auf sechs Millionen. Auch der Umsatz pro Nutzer legte um zwölf Prozent zu.
Zur Ergebnisverbesserung trugen nach Unternehmensangaben höhere Margen in allen drei Geschäftsmodellen sowie Produktivitätssteigerungen bei.
Auch die Integration der in Großbritannien, Irland, Frankreich und Italien übernommenen Gesellschaften verläuft nach Unternehmensangaben planmäßig. Darüber hinaus prüft Also weitere Akquisitionen.
Für das zweite Halbjahr sieht Also die Visibilität aufgrund geopolitischer Entwicklungen sowie der begrenzten Vorhersehbarkeit von Nachfrage, Preisen und Investitionen weiterhin als eingeschränkt an. Dennoch bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Demnach rechnet Also unverändert mit einem EBITDA zwischen 300 und 340 Millionen Euro sowie einem ROCE von mehr als 20 Prozent.
«Die IT-Industrie bietet dank kontinuierlicher Innovationszyklen attraktive Wachstumschancen», sagt CEO Wolfgang Krainz. Die Investitionen in das Ökosystem, die Plattformen und die operative Exzellenz hätten die Grundlage für profitables Wachstum geschaffen. Über den weiteren Ausblick will Also im Rahmen eines Investorenevents im vierten Quartal informieren.




