PC-Absatz über die Distribution bricht ein

Der PC-Absatz über die deutschen Distributoren ging im Januar zweistellig zurück. In fast allen anderen europäischen Ländern konnten die Grossisten den Abverkauf dagegen steigern.

Der PC-Absatz über die deutschen Distributoren ging im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent zurück. In Westeuropa stieg der Abverkauf über die Distribution dagegen um 9,5 Prozent, so eine aktuelle Studie von CONTEXT. Zulegen konnten die Grossisten auch in UK (+19,1 Prozent), Italien (+15,4 Prozent), Frankreich (+4,5 Prozent), Spanien (+19,3 Prozent) oder Österreich (+29,1 Prozent). Einen Rückschlag gab es indes auch in der Schweiz (-5,6 Prozent).

Besonders zulegen konnten europaweit Consumer-PCs (+12,4 Prozent). Im B2B-Bereich hat sich das Wachstum dagegen abgeschwächt (+6,5 Prozent). Das lag hauptsächlich an der negativen Entwicklung im Desktop-Segment (-14,3 Prozent). Der positive Effekt der XP-Migration sei mittlerweile vollständig zum Erliegen gekommen, so die Marktforscher weiter. Business-Notebooks legten dagegen um 23,8 Prozent zu. Vor allem Geräte mit niedrigen Preispunkten seien gefragt gewesen. «Fast 16 Prozent der B2B-Notebooks, die im Januar über die Distribution verkauft wurden, basierten auf Bing«, betont Context-Analystin Marie-Christine Pygott.

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