Herweck: Zweistelliges Wachstum über breiteres Portfolio

TK-Distributor Herweck will sein Produktportfolio erweitern. Neue Hersteller waren bereits auf der Hausmesse dabei. Die Erlöse sollen in diesem Jahr zweistellig steigen. (Mit Bildergalerie)

Bei TK-Distributor Herweck stehen zum 30-jährigen Firmenjubiläum die Zeichen auf Wachstum: In diesem Jahr sollen die Erlöse um zehn Prozent auf rund 325 Millionen Euro zulegen, wie Firmenchef Jörg Herweck am Rande der Hausmesse des Unternehmens betont. Der Schlüssel zum Wachstum sei eine Sortimentserweiterung, die in diesem Jahr im Fokus stehe. Neue Hersteller wie Sennheiser, Solar-Anbieter Sonnenrepublik oder Cyrus, ein Spezialist für robuste Smartphones, waren bereits als Aussteller auf der Hausmesse dabei. «Neue Kunden können wir dann über das größere Sortiment gewinnen», so Herweck. Um Platz für die neuen Hersteller zu schaffen, sollen die Lagerkapazitäten um 50 Prozent auf rund 6.000 Quadratmeter erweitert werden. Derzeit sind 14.000 Artikel von 250 Herstellern gelistet. Das relativ junge Geschäftsfeld Smart Home wachse bereits kontinuierlich. «Da geht jeden Monat ein Stückchen mehr», freut sich der Distributionschef. Notebooks, Desktops und Monitore stehen dagegen nicht auf der Agenda. «Der Bereich gehört nicht zu unserer Kernkompetenz», sagt Herweck.

Baut den Vertriebsweg der robusten Smartphones aus: Torsten Belverato, Geschäftsleitung Cyrus (links), mit Wolfram Hog (Herweck)

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Baut den Vertriebsweg der robusten Smartphones aus: Torsten Belverato, Geschäftsleitung Cyrus (links), mit Wolfram Hog (Herweck)

Währen die IT-Broadliner derzeit ihre Cloud-Marktplätze an den Start bringen, verhält sich Herweck hier noch abwartend: «Im Cloud-Geschäft überwiegen noch die Risiken. Möglicherweise bleibt bei Cloud Computing für Distribution und Handel zu wenig hängen. Wir wollen nicht zur technischen Avantgarde gehören, ohne dass die Erlöse stimmen», ergänzt Herweck-Vorstand Dieter Philippi. Im Gegenzug sei es für die IT-Broadliner nicht einfach, im TK-Geschäft Fuß zu fassen. «Das Vertragsgeschäft ist extrem aufwändig geworden», berichtet Herweck. Eine klare Meinung vertreten die beiden Vorstände zu der Tendenz, dass immer mehr Händler bei Etailern wie beispielsweise Amazon bestellen: «Man sollte nicht das System unterstützen, das einen in Schwierigkeiten bringt.» Welche neuen Hersteller auf der Hausmesse dabei waren und welcher Stargast auf der Party auftrat, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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