Context: Nur deutsche Distribution verkauft weniger Notebooks

Ein Wachstum bei den Verkaufszahlen von Notebooks gibt es laut den Marktzahlen von Context im Zwei-Jahresvergleich bei praktisch allen EU-Staaaten. Nur in Deutschland wurden über die Distribution weniger Notebooks verkauft.

Ein Wachstum bei den Verkaufszahlen von Notebooks gibt es laut den Marktzahlen von Context im Zwei-Jahresvergleich. Durchschnittlich haben die europäischen Distributoren zu Anfang des vierten Quartals dieses Jahres 22 Prozent mehr Notebook abgesetzt als im Vergleichsquartal 2019. Allerdings gab es in Deutschland einen Rückgang von -5 Prozent. Alle anderen aufgeführten EU-Länder weisen dagegen Wachstumsquoten aus: Schweiz (+16%), United Kingdom (33%), Italien (41%), Spanien (12%), Frankreich (43%) oder Österreich (10%). Spitzenreiter beim Wachstum der Notebookverkäufe war Irland mit einem Plus von 75 Prozent gegenüber 2019. Dieses Wachstum bezieht sich, wie gesagt, auf den Zweijahres-Vergleich. Verglichen mit dem letzten Jahr waren die Verkäufe um durchschnittlich 7 Prozent rückläufig, wie Context weiter mitteilt.

Grund für die Zunahme in allen Staaten bis auf Deutschland sei der Wechsel zum hybriden Arbeitsplatz in den Unternehmen gewesen. Ausserdem würden die Verkäufe an Privatkunden steigen, begründen die Marktforscher die Entwicklung. «Die Desktop-Verkäufe liegen nach wie vor unter dem Durchschnitt von 2019. Im Business-Bereich setzen die Käufer immer noch bevorzugt auf Notebooks, um den hybriden Arbeitspatz zu stärken und auf einen eventuellen weiteren Lockdown vorbereitet zu sein», so Context-Analystin Marie-Christine Pygott.

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