Comteam geht auf «knallharte Akquise»

Comteam will sowohl neue Mitglieder gewinnen als auch bestehende Partner weiterentwickeln. Eine neue Lösung zur Warenbeschaffung soll ein Argument für eine Mitgliedschaft sein.

Derzeit verfügt der Systemhaus-Verbund Comteam über 800 Mitglieder, davon 300 aus dem Bereich Marke und 500 Comteam-Partner. Ein weiteres Wachstum ist fest eingeplant. «Natürlich wollen wir weiter zulegen. Wir gehen auf knallharte Akquise. Darüber hinaus wollen wir unsere bestehenden Partner weiterentwickeln», betont Comteam-Chef Sven Glatter im Gespräch mit ChannelObserver. Mittlerweile stünden jedoch nicht nur Systemhäuser als Mitglieder im Fokus, auch Managed Service Provider (MSPs) und Software-Entwickler (ISVs) seien für die Gruppe interessant. «Darüber hinaus fördern wir auch Startups in ihrer Entwicklung», so Glatter weiter. Das vergangene Jahr sei das «erfolgreichste in der Geschichte von Comteam» gewesen. Dabei hätten die Migrationsprojekte rund um Windows XP eine wichtige Rolle bei der Umsatzsteigerung gespielt. Doch künftig soll nicht nur das klassische PC-Hardware-Geschäft für Wachstum sorgen. Neue Themen, wie beispielsweise Cloud Computing, würden eine immer wichtigere Rolle spielen, wie Glatter versichert.

Eine neue Lösung zur Warenbeschaffung, die der Systemhaus-Verbund erstmals auf der CeBIT vorgestellt hatte, soll ein weiteres Argument für eine Mitgliedschaft sein. Dabei kooperiert Comteam mit dem Dienstleistungs-Unternehmen cop. Der «TradersGuide – powered by cop» wurde im Vergleich zur Vorgängerversion um detaillierte Artikelvergleichsfunktionen und ein optimiertes Bestellwesen ergänzt. «Das ist das derzeit beste Produkt auf dem Markt. Die neue Warenbeschaffung ist bei unseren Partnern bereits auf eine breite Zustimmung gestoßen», betont der Comteam-Chef. Die bestehende Inhouse-Vorgängerversion soll im Mai abgeschaltet werden. Die Mitglieder werden ab diesem Zeitpunkt auf das cop-System umgestellt. 

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