Nach dem Führungswechsel: Wie sich MRM Distribution neu aufstellt – und warum Systemhäuser davon profitieren

Die Microsoft-Experten unterstützen Systemhäuser bei komplexen Lizenzierungs-, Infrastruktur- und Modernisierungsprojekten. Unter Geschäftsführer Felix Reichlmair stehen vor allem hybride IT-Strategien und neue Geschäftschancen für MRM-Channel-Partner im Fokus.

MRM Distribution festigt nach dem Geschäftsführerwechsel Mitte Juni 2026 konsequent seine Position als Beratungspartner für den IT-Channel. Unter der Leitung von Felix Reichlmair erweitert das Unternehmen sein Herstellerportfolio, baut Beratungsleistungen weiter aus und unterstützt Systemhäuser noch stärker bei komplexen Lizenzierungs-, Infrastruktur- und Modernisierungsprojekten. In den Mittelpunkt stellt der neue Geschäftsführer bezahlbare Microsoft-Strategien und neue lukrative Business Optionen für MRM-Partner.

Microsoft-Lizenzierung wird komplexer

Das Kerngeschäft von MRM ist die Microsoft-Lizenzierung. Ein Markt, der sich seit Jahren verändert: Klassische Volumenlizenzen wurden kurzfristig von Cloud-Abonnements überholt. Doch die Preisanstiege für diese laufenden Kosten und der neu entflammte Ruf nach Datensouveränität führen dazu, dass Unternehmen ihre Microsoft-Strategie hinterfragen. Für Systemhäuser bedeutet das: Kunden brauchen immer weniger Unterstützung bei der Auswahl einzelner Softwareprodukte. Gefragt ist eine ganzheitliche Beratung über Lizenzierungen, die moderne Workflows sicherstellen, dauerhaft wirtschaftlich bleiben und die Abhängigkeit von Microsoft reduzieren. „Das gewährleisten hybride Lösungen“, sagt Felix Reichlmair, „und für die genügt kein singuläres Produktwissen.“ Hier muss nicht nur genau geschaut werden, welche Anwendungen dauerhaft in die Cloud gehören und welche besser auf lokalen Servern verbleiben. Die Frage ist laut Reichlmair auch: „Wie verhält es sich, wenn ich diese On-Premises-Lizenzen mit jenen aus der M365-Welt kombiniere – ist das kompatibel? Und herstellerkonform? Genau da liegt unsere Kernkompetenz!“

Gebrauchtsoftware als Baustein hybrider Strategien

Mit der zunehmenden Verbreitung hybrider IT-Umgebungen gewinnt auch gebrauchte Microsoft-Software weiter an Bedeutung. Wo Unternehmen lokale Systeme bewusst weiterbetreiben oder langfristig stabile Office- und Server-Landschaften benötigen, kommen gebrauchte Volumenlizenzen ins Spiel. Bei MRM bezogen, liegen sie bis zu 60 Prozent unter Neupreis. Verglichen mit der Cloud sparen Gebrauchte bis zu 40 Prozent und – größter Vorteil – verursachen eben keine laufenden Abonnementkosten und Abhängigkeiten!

Gebrauchte Software ist gleichzeitig ein veräußerbares Wirtschaftsgut. Wer Microsoft-Volumenlizenzen nutzt – oder bei wem sie im Zuge einer IT-Modernisierung oder Cloud-Migration freigesetzt werden – kann und sollte sie monetarisieren. MRM übernimmt für Channel-Partner den rechtssicheren Ankauf und begleitet deren Kunden rechtssicher durch den Prozess. Felix Reichlmair gibt eine Vorstellung davon, warum sich das lohnt: Für Office 2024 Pro zahlt der Distributor aktuell etwa 150 Euro, für Windows Server 2025 Datacenter mit 16 Lic bis zu 1.000 Euro, deren CAL bringen noch 18 Euro und ein SQL Server 2025 Enterprise mit 2 Lic circa 1.750,00 Euro. „Systemhäuser und IT-Beratern bestimmen selbst, welche Konditionen sie weitergeben. Damit bestimmen sie auch, inwiefern die nicht mehr benötigten Microsoft-Assets ihrer Kunden zur Finanzspritze für neue IT-Projekte werden.“

Neue Beratungsfelder für Systemhäuser: das MRM-Portfolio wächst mit

Der Umgang mit Microsoft-Umgebungen – ob hybrid, on-prem oder Cloud native – ist nur eines von vielen Themen, mit denen sich IT-Dienstleister im Kundengespräch befassen. Welche Lösungen der Distributor in sein Portfolio aufnimmt, orientiert sich unter Geschäftsführer Felix Reichlmair daher noch stärker am Beratungsbedarf seiner Channel-Partner. Fest etabliert ist Pragatix Private AI. Die KI-Lösung macht Unternehmenswissen sicher nutzbar, ist als SaaS oder On-Premises erhältlich – und um eine Firewall gegen unkontrollierte Schatten-KI erweiterbar. Auch Prozessautomatisierung zählt zu den Themen, die Systemhäuser und ihre Kunden beschäftigen. Mit Quickwork empfiehlt MRM eine Plattform für die KI-gestützte End-to-End-Automatisierung von Geschäftsprozessen.

„Wir bauen unser Portfolio dort aus, wo unsere Partner ihre Kunden heute beraten müssen. Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Produkte anzubieten, sondern Lösungen, die sich sinnvoll ergänzen und echten Mehrwert schaffen“, so Reichlmair. Deshalb hat der Distributor auch FlexiPDF von SoftMaker im Programm – eine günstige, äußerst leistungsfähige Alternative zu teuren, abonnementbasierten PDF-Lösungen. Kurz vor dem Abschluss steht unter anderem auch die Zusammenarbeit mit einem Hersteller für Virtualisierungslösungen – ein Thema, das nach der Übernahme von VMware durch Broadcom noch immer auf der Agenda von CIOs und IT-Beratern steht.

Seit 2014 unterstützt MRM mehr als 6000 Channel-Partner mit fundiertem Microsoft-Know-how, wirtschaftlichen IT-Lösungen, starken Herstellern und attraktiven Provisionsmodellen.
www.mrm-distribution.com/partner-werden »

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