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Donnerstag, Februar 19, 2026

Unterhaltungselektronik-Branche unter Druck

Die Umsätze in der Unterhaltungselektronik-Branche sind in Deutschland in fast allen Segmenten weiter gesunken. Zweistellig brach auch das Geschäft mit PCs und Tablets ein.

Die Umsätze in der Unterhaltungselektronik-Branche sind in den ersten neun Monaten des Jahres in fast allen Segmenten weiter gesunken. Insgesamt ging der Umsatz um 2,9 Prozent auf knapp 18,4 Milliarden Euro zurück. Im ersten Halbjahr lag der Umsatzrückgang noch bei 2,5 Prozent. Die klassische Unterhaltungsbranche verzeichnete ein Minus von 8,6 Prozent. Aber auch das Geschäft mit privat genutzter IT sackte gegenüber dem gleichen Zeitraum 2014 um 11,4 Prozent ab und erzielte noch einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro. Dem regelmäßig von der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik gfu herausgegebenen Cemix-Index zufolge ging der Umsatz bei Desktop PCs um 12,4 Prozent zurück, bei Tablets um 20,5 Prozent und bei Notebooks um 8,8 Prozent. Mit privat genutzten Produkten der Telekommunikation setzten die Hersteller 6,9 Milliarden Euro um  das war ein Anstieg von 11,3 Prozent. In den ersten zwei Quartalen des Jahres lag das Plus allerdings noch bei 15,4 Prozent.

Das lange Zeit stabile Geschäft mit Smartphones – ein besonders umsatzstarkes Segment der Branche – verzeichnete noch ein Plus von 12,8 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr hatte der Zuwachs 17 Prozent betragen. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2014 wurden mit 17,3 Millionen Stück (plus 4,7 Prozent) allerdings mehr Geräte verkauft. Das Geschäft mit TV-Geräten sackte um 15,7 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro ab. Von Januar bis September wurden demnach 4,7 Millionen Fernseher verkauft, ein Rückgang von 16,9 Prozent. Die gfu verweist jedoch darauf, dass es in diesem Jahr keine sportlichen Großereignisse gibt, die traditionell den Absatz ankurbeln.

Für das Jahr erwartet die gfu insgesamt einen Umsatzrückgang um knapp zwei Prozent. Der Cemix-Index wird von der gfu zusammen it dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und der GfK Retail and Technology auf Basis aktueller Marktinformationen der Partner herausgegeben. (dpa)

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